Kirchen und Kapellen in der Stadt Erkelenz

 

 

Standort:

Schwanenberger Platz 18, 41812 Erkelenz -  Schwanenberg

GPS:

51° 01′ 54″ N, 6° 18′ 58″ O

Zuständigkeit:

Evang. Gemeinde Schwanenberg

Baujahr:

1647

Einweihung:

unbekannt

Pfarrgemeinde:

Evangelische Pfarre Schwanenberg

 

Evangelische Kirche in Schwanenberg

 

     

       

Standort:

Die Evangelische Kirche hat ihren Standort am Schwanenberger Platz 18, im Stadtteil Schwanenberg, in der Stadt Erkelenz, im Kreis Heinsberg. Sie steht als Denkmal Nr. 38 in der Denkmalliste der Stadt Erkelenz unter Denkmalschutz.

Architektur:

Bei dem Bauwerk, das 1547 erbaut wurde, handelt es sich um eine dreischiffige, spätgotische Hallenkirche mit einem polygonalem Chor. Der Westturm ist vorgesetzt und trägt einen achtseitigen Helm der von einem Turmkreuz mit einem Wetterhahn bekrönt ist. Nach starken Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg dauerte der Wiederaufbau bis 1951.

Geschichte der Evangelischen Kirchengemeinde Schwanenberg

Die Kirchengemeinde Schwanenberg ist eine der ältesten evangelischen Gemeinden im Rheinland.
Sie wird erstmalig 1522 in einer Urkunde als eine Liegenschaft der Grafschaft Wickrath erwähnt, die sich frühzeitig den protestantischen Gedanken Martin Luthers angeschlossen hatte.
So kam es, dass schon 30 Jahre nach dem Thesenanschlag an der Wittenberger Schlosskirche in Schwanenberg eine reformierte Kirchengemeinde entstand.
Sichtbares Zeichen dafür ist die Schwanenberger Kirche im Zentrum der Gemeinde. Sie trägt zur Südseite hin einen Grundstein aus dem Jahre 1547 und ist mit ihrer einfachen und klar strukturierten Inneneinrichtung ein Kleinod der gotischen Bauweise.

Die reformierte Kirchengemeinde Schwanenberg war lange als Enklave eingeschlossen zwischen ausschließlich katholischen Nachbargemeinden. Hochzeiten zwischen Katholiken und Protestanten beispielsweise waren lange Zeit verpönt und die Schwanenberger wurden stets als ein "besonderes Völkchen" angesehen.
Dies hat sich zum Glück im Laufe der Jahrhunderte gegeben. Verursacht durch die wachsende Industrialisierung in Erkelenz, Wegberg, Ratheim und Hückelhoven zogen immer mehr evangelische Familien in die Region. Diese gehörten zuerst der stetig wachsenden Schwanenberger Gemeinde an. Nach und nach spalteten sich Gemeindebezirke ab und gründeten eigene evangelische Gemeinden (1904 Erkelenz-Lövenich, 1953 Wegberg und 1962 Ratheim-Gerderath).

Die Gemeinde in Schwanenberg umfasst seit 1970 die Ortschaften Schwanenberg, Grambusch, Lentholt, Genhof, Genfeld, Geneiken, Golkrath, Hoven, Flassenberg, Kehrbusch und Isengraben.

Heute zählt die evangelische Kirchengemeinde Schwanenberg mit etwa 1380 Gemeindegliedern zu den eher kleinen Kirchengemeinden des Kirchenkreises Jülich.

Textquelle: Webseite der Kirchengemeinde Schwanenberg

Ausstattung:

 *  In der Kirche sind ein Abendmahltisch, ein Predigtstuhl, eine Taufschale sowie ein Chorgestühl.

 *  Auf der Empore ist eine Orgel untergebracht.

 *  Im Westturm ist eine Turmuhr eingebaut.

 *  Im Kirchturm befinden sich drei Glocken aus den Jahren 1448 und 1754

 *  Glockengeläute der evang. Kirche in Schwanenberg

 *  Die Kirche besitzt eine Buntverglasung

 Denkmalliste Erkelenz, Nr. 38 Eintrag: 20. Oktober 1982

Infos zur Kirche: 

 *  Diakonie: Evangelische Kirchengemeinde Schwanenberg

 *  Die Evangelische Kirchengemeinde in Schwanenberg

 *  Neue Fenster für Schwanenbergs Fenster (RP v. 9. September 2014)

 *  Ehrenamtspreis geht nach Schwanenberg (RP v. 22. Mai 2014)