Kreuze und Kreuzgruppen in der Stadt Mönchengladbach

 

 

Standort:

Hovener Straße / Hansastraße, D 41066 Mönchengladbach - Bettrath

GPS:

5113' 22,8" N   06o 27' 18,6 O

Zuständigkeit:

Nachbarschaft

Baujahr:

1899

Tag der Eintragung als Denkmal

1. März 1990

Quellenhinweis:

Teilbeschreibung der Denkmalbehörde

 

 

Wegekreuz mit Kruzifix in Bettrath

 

       

Standort:

Das Wegekreuz steht an der Einmündung der Hansastraße in die Hovener Straße vor der ehemaligen Volksschule. im Stadtteil Mönchengladbach - Bettrath. Es steht als  Denkmal Nr. H 094 in der Denkmalliste der Stadt Mönchengladbach unter Denkmalschutz.

Geschichte:

Anstelle eines Holzkreuzes errichtete die Nachbarschaft "Bleckhütte" aus Anlass der Pfarrerhebung im Jahre 1899 ein Schaftkreuz aus Udelfanger Sandstein. Es erreicht eine Höhe von 4,50 m. Auf mehrfach gestuftem Sockel erhebt sich ein pfeilerartiger Unterbau mit flacher, übergiebelter Nische. Die Konsole dient dem Abstellen der Monstranz bei Prozessionen. Der Korpus ist aus Gussstein. Wie eine Inschrift ausweist, handelt es sich um eine Arbeit der Gladbacher Steinmetzwerkstatt Sperber aus dem Jahre 1899, die von der Denkmalbehörde als eine qualitätsvolle zeittypische Arbeit eingestuft wird. Aus verkehrstechnischen Gründen und wegen der Kanalisation des Hommelsbaches wurde das Kreuz an die alte Volksschule zurückversetzt. Bei der Restaurierung 1983 wurde es wegen der Schäden durch aufsteigende Nässe auf eine Basaltlavaplatte gestellt und 2006 erneut restauriert.

Text aus Sakrale Kleindenkmäler - Wegekreuze in Mönchengladbach. Nr. 41. von Heinz Habrich - Klaus Hoffmann

Denkmalbeschreibung:  

Das Schaftkreuz aus Sandstein ist ca. 4,5 m Höhe. Auf mehrfach gestuftem Sockel erhebt sich ein pfeilerartiger Unterbau mit flacher, übergiebelter Nischenbildung. Korpus aus Gußstein. Die vordere Ansichtsseite ist durch eine Spitzbogennische mit Konsole (zur Abstellung der Monstranz bei Prozessionen) ausgebildet. Das Kreuz steht auf einer nachträglich eingefügten Bodenplatte aus Basaltlava. Es ist bezeichnet:

SPERBER   1899

GLADBACH

Das Objekt ist aus kunsthistorischen und orts- und sozialhistorischen Gründen als Baudenkmal schützenswert.

 *  Denkmalliste Mönchengladbach Nr. H 094, Eintrag vom 1. März 1990